Milites Sanctissimae Crucis - die Streiter vom hochheiligen Kreuz Jesu - christliche Interessengemeinschaft

Man sollte nie dem Glauben verfallen, eine kleine Gruppe ideenreicher, engagierter Leute könnte diese Welt nicht ändern.
Tatsächlich wurde sie nie durch etwas anderes geändert.

Margaret Maed



1118 - die Wege im Heiligen Land zu den Wirkungsstätten Jesu waren unsicher. Wegelagerer und Löwen stellten eine tägliche Bedrohung für die Pilger dar. Angesichts dieser Gefahren fanden sich neun Ritter um den Fränkischen Adligen Hugo de Payens zusammen, um die Wege zu sichern, den Pilgern den Weg zu weisen und sie auf diesem zu beschützen.

Fast 900 Jahre später - die Heiligen Stätten in und um Jerusalem sind für jedermann gut und bequem zu erreichen. Löwen gibt es nicht mehr und Wegelagerer sind eher selten. Heute sind es andere Gefahren die am Wegesrand lauern - nicht nur am Weg in das Heilige Land, sondern auf dem Weg zum Glauben hin. Gerade jungen Menschen wird die Chance genommen, sich für den Glauben zu entscheiden. Und darum geht es uns: Menschen den Weg zu einer Entscheidung für Christus zu öffnen, die sie selber zu treffen haben.

Aber ob dies gelingt, ist kein Produkt des Zufalls. Ein Weg gelingt nur dann, wenn man mit dem notwendigen Rüstzeug ausgestattet ist und wenn man ihn in der rechten Haltung geht. Dieses Rüstzeug zur Verfügung zu stellen und diese Haltung einzuüben ist der Dienst, dem sich die Milites Sanctissimae Crucis verschrieben haben.

Das Rüstzeug sind die in der langen Geschichte der Kirche eingeübten Formen des Gebets genauso wie die Schulung von Körper und Geist. Unsere Gesellschaft ist nicht in sich böse, wie es manche Untergangspropheten behaupten, aber in ihrer Vielfalt haben viele Menschen jede Orientierung verloren und sie sehen kein Ziel mehr.

Adel und Rittertum sind nicht zuerst ein gesellschaftlicher Rang und eine Frage der Abstammung, sondern eine Haltung der Barmherzigkeit, des Dienstes und der inneren Stärke. Diese Haltung wollen wir nicht nur vermitteln:
die Milites Sanctissimae Crucis sehen sich in der Pflicht, diese in der eigenen menschlichen Schwäche immer wieder selbst einzuüben: im Gebet, im Dienst an den Schwachen und in täglichen Übungen. Als Vorbild gilt uns auch Kardinal von Galen, der genau deshalb den Titel "Der Löwe von Münster" trägt und in dunkler Zeit gegen den großen Strom der Zeit aufgestanden ist, die Schwachen zu schützen.

Milites Sanctissimae Crucis - die Streiter vom hochheiligen Kreuz Jesu - christliche Interessengemeinschaft